Sqare

Hacken in den Ackerbohnen

Am Sonntag war Uli ein letztes Mal mit dem Turiel-Rahmen in unseren Ackerbohnen unterwegs.

Sobald die Kulturen die Reihen "zu machen", d.h. sie so groß sind, dass kein Boden mehr sichtbar ist, müssen wir uns auch nicht mehr so viele Gedanken um Beikräuter machen. Da das geschlossene Blätterdach nur noch wenig Licht durchlässt, wachsen die Beikräuter viel langsamer und stellen für unsere Kulturen keine Konkurrenz mehr dar.

Und wie geht's nun weiter?

Bald gehen die Ackerbohnen in die Blüte und werden anschließend ihre Hülsen ausbilden. Wenn die Pflanzen und Schalen abgetrocknet sind, werden die Bohnen gedroschen und gehen (vermutlich) wieder als Eiweißfuttermittel an einen Milchviehbetrieb in der Umgebung.

Für unsere Böden und die kommenden Kulturen sind die Ackerbohnen eine echt Wohltat. Als Leguminosen können sie mithilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft binden und im Boden verfügbar machen. Damit sorgen sie für beste Voraussetzungen für die Kulturen, die wir danach auf den entsprechenden Flächen anbauen.

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