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Pfluglos-Experiment beim Mais

In Freschenhausen wurde der erste Körnermais gelegt - diesmal pfluglos, also ohne den Boden vorher mit dem Pflug komplett umzubrechen.

Die pfluglose Bodenbearbeitung bedeutet, dass der Boden nicht mehr tief gewendet wird, sondern nur noch oberflächlich bearbeitet (oder sogar ganz in Ruhe gelassen wird). Dadurch bleibt der Boden stabiler, kann Wasser besser speichern und ist weniger anfällig für Erosion durch Wind und Regen.

Und wie Uli schon sagt, Diesel ist teuer, und die pfluglose Bearbeitung spart Treibstoff. Langfristig kann sie außerdem zum Humusaufbau beitragen. Gerade auf unseren sandigen, leichten Böden in Freschenhausen ist das ein wichtiger Aspekt.

Doch wie im Video schon zu sehen ist, bringt die pfluglose Bodenbearbeitung in der ökologischen Landwirtschaft auch einige Herausforderungen mit sich.

Ein Problem ist die Unkrautregulierung, da der Pflug normalerweise hilft, Beikräuter unterzuarbeiten. Im Ökolandbau müssen wir deshalb verstärkt mit mechanischer Unkrautbekämpfung, zum Beispiel mit Hacke und Striegel, dagegen arbeiten.

Jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten, wie sich unser Mais entwickelt!

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