Sqare

Uli und Kerstin in Italien

Die ersten Eindrücke aus Italien

Wie viele von Euch sicherlich mitbekommen haben, sind Uli und Kerstin gerade in Italien unterwegs. Dort besuchen sie die Erzeugerbetriebe, die uns über unseren langjährigen Großhändler Appenweier Frische mit vielen wunderbaren Produkten versorgen, die wir im Hofladen vermarkten.
Einer der ersten Besuche führte Kerstin und Uli zu Solarino. Von Monica und Giuseppe Solarino bekommen wir (bevor Angelas Orangen bei uns eintreffen) ebenfalls Orangen.

Dass Olaf und Felicitas von Appenweier Frische solche Besuche und Austauschrunden immer wieder organisieren, ist wirklich Gold wert und hat für uns auf mehreren Ebenen einen großen Mehrwert: Zum einen ermöglicht es uns als Vermarktungsort eine ganz andere Form von Transparenz. Wir sehen mit eigenen Augen, unter welchen Bedingungen die Lebensmittel angebaut und verarbeitet werden, die wir für unsere Kundinnen und Kunden im Hofladen ausgewählt haben und anbieten.

Die Eindrücke dieser Besuche dann wiederum an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben, sei es mündlich beim Schnack im Hofladen oder über unsere digitalen Wege, schafft eine starke Kundenbindung, Verständnis und ein wertvolles Band zwischen den Erzeugerbetrieben, uns als Vermarktungsort und den Kundinnen und Kunden als Verbraucher/innen.

Zum anderen lernen wir die Menschen kennen, die dahinterstehen. Meist sind das kleine Familienbetriebe in kleinbäuerlichen Strukturen, die mit genauso viel Herzblut und Leidenschaft ackern wie wir.

Und genau das macht diese Besuche so besonders: Obwohl uns tausende Kilometer, ein völlig anderes Klima und sicherlich auch die ein oder andere sprachliche Hürde trennen: am Ende sitzen wir im selben Boot und sprechen (zumindest in Hinsicht auf unsere tägliche Arbeit) die selbe Sprache. Wir alle versuchen, beste ökologische Lebensmittel zu erzeugen, und wir alle haben ähnliche Herausforderungen: Wetterkapriolen, Bürokratie, Personalthemen, Vermarktungsdruck.. die Liste ist überall erstaunlich ähnlich.

Gleichzeitig bereichern solche Zusammenkünfte: Man sieht die Dinge plötzlich mit einem anderen Abstand und nimmt neue Ideen, Motivation und bestimmt auch ein bisschen getankte Kraft mit zurück. 😊

Die Ovis bei Angela am Ätna 🍊🗻


Grüße aus Italien - Kapitel 2:
Kerstin und Uli schicken Grüße aus den Orangenplantagen von Angela Arcoria am Ätna.

Genau um diese Zeit im vergangenen Jahr hatten wir von Angela die Nachricht bekommen, dass sie aufgrund einer wirklich dramatischen Dürre (die damals schon über 18 Monate große Teile Italiens und besonders Siziliens traf) deutlich weniger und kleinere Früchte ernten konnte. Für uns hieß das: Die Orangen waren deutlich kleiner als in den Jahren zuvor und durch die geringe Erntemenge kam auch weniger Ware bei uns an.

Wie Uli nun berichtet, sehen die Aussichten für dieses Jahr leider wieder nicht rosig aus. Auch uns trifft das sehr, denn Angela hat uns über so viele Jahre hinweg mit wirklich hervorragenden Zitrusfrüchten versorgt, die weit und breit ihresgleichen suchen.

Im letzten Jahr hatten wir uns gemeinsam mit Olaf von Appenweier entschieden, Angela trotz der kleinen Kaliber den gleichen Preis zu zahlen wie für die großen. Denn auch wenn die Früchte kleiner waren, waren sie geschmacklich nach wie vor hervorragend.

Sobald Kerstin und Uli von ihrem Trip zurück sind, werden wir sicher mehr darüber erfahren, wie es in diesem Jahr um Angelas Ernte steht, welche Früchte uns erwarten und wie wir ihren Betrieb vielleicht unterstützen können.

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