Sqare

Station 4

Alt-Emmelndorf

Ackerbohnen

Kleemüdigkeit vorbeugen

Die Ackerbohne kommt bei uns zum Einsatz, um der Kleemüdigkeit bzw. dem Kleekrebs vorzubeugen. Die Kleemüdigkeit ist ein Phänomen, bei dem wiederholter Anbau von Klee auf derselben Fläche zu sinkenden Erträgen und geringerer Pflanzengesundheit führt. Die Ursachen dafür sind Nährstoffmangel, Bodenerschöpfung sowie die Ansammlung von schädlichen Organismen. Ein Fruchtwechsel hilft uns, der Kleemüdigkeit vorzubeugen.

Die Ackerbohne als Futtermittel

Die Ackerbohne ist im August erntereif und geht nach dem Dreschen als Eiweißfuttermittel zum Biohof Kröger nach Thelstorf oder zum Naturland Milchviehbetrieb von Lars Flügge.

Nach der Ernte säen wir Landsberger Gemenge auf die Flächen. Das Landsberger Gemenge bündelt über Herbst und Winter Nährstoffe, verhindert ihre Auswaschung und bereitet den Boden optimal für stark zehrende Folgekulturen vor, wie z.B. Weizen oder Gemüse.

Rhabarber

Seit 2023 wachsen Rhabarber-Pflanzen auf dieser Fläche. Die Rhabarber-Stauden sind mehrjährig, winterhart und können jeweils ab Mai geerntet werden.

Um den Johannistag am 24. Juni endet die Rhabarberzeit mit dem Eintreten des zweiten Wachstumsschubes der Pflanze. In der Wachstumsperiode steigt im Rhabarber der Gehalt an Oxalsäure, die für den Menschen als giftig eingestuft wird.

Im Sommer nutzt die Pflanze die Ruhepause, um sich zu regenerieren. Im Winter sterben schließlich die oberirdischen Pflanzenteile ab, die Staude verharrt unterirdisch und treibt im Frühjahr schließlich erneut aus.

Aufs Brot und in den Kuchen

Unser Rhabarber wird zukünftig im Hofladen vermarktet, in der Manufakturküche als Fruchtaufstrich verarbeitet oder in Kuchen und Torten verbacken.

Zurück

Borduere